ADHS / ADS

Hilfe für Eltern und Kind   ·   Eine Familientherapie

Mein Ansatz unterscheidet sich von den herkömmlichen Methoden, bei denen die Kinder Lerntherapie, Verhaltenstherapie oder Medikamente verordnet bekommen. Im Fokus der Therapie von verhaltensauffälligen Kinder stehen bei mir vorrangig die Eltern. Durch die besondere Begleitung mit viel höherem Energieaufwand sind sie es, die Entspannung und Ruhe benötigen und hierzu Techniken erlernen sollten. Nur starke und ausgeglichene Eltern können dem herausfordernden Nachwuchs mit Liebe und Verständnis begegnen. Vom Kind permanent gefordert, erfahren sie wenig Rückzugsmöglichkeiten.

Liebende Eltern geben alles, ihre letzte Energie, und doch bleibt oft die Wertschätzung aus und die Selbstzweifel beginnen. Von Außen betrachtet, wirken Eltern mit schwierigeren und starken Kindern überfordert. „Erziehungstipps“ von Passanten, Verwandten oder Freunden verstärken oft das Bild einer mangelnden Kompetenz.

Durch meine Erfahrung als Pädagogin, kombiniert mit der ganzheitlichen Betrachtung des Menschen in seiner Entwicklung, habe ich erfolgreich Familien begleiten können. Mein Konzept besteht aus 3 Einheiten.

1. Annahme und Akzeptanz der Situation
2. Schulung des Umgangs mit Gefühlen
3. Entspannungsverfahren mittels Klangtherapie (Stimmung a1=432 Hz)

Sind die Eltern gestärkt und sicherer, gelingt es ihnen leichter, die Bedürfnisse des Kindes zu erkennen, die (verschlüsselte) Nachricht des verhaltensauffälligen Kindes zu verstehen.

Unterstützt wird die Therapie durch eine Ernährungsberatung, denn bestimmte Substanzen in unserer Nahrung verstärken die Symptome bei AD(H)S, die als Folge der Dysregulation im chemischen Überträgersystem des Gehirns auftreten. Weiterhin hat sich als große Unterstützung für die Steigerung der Selbststeuerungsfähigkeit und Bedürfnisregulation des über/in- aktiven Kindes die Wahl einer geeigneten Sportart oder Freizeitbeschäftigungwie z.B. das Erlernen eines Instruments, erwiesen.

1. Annahme und Akzeptanz der Situation

Sich einzugestehen, dass Hilfe benötigt wird für etwas, was andere scheinbar mühelos schaffen, ist ein schwerer Schritt. Noch irritierender ist es oft für Eltern, die noch andere „normale“ Kinder haben. Die Eltern werden gemeinsam beraten, ihre Situation wird beleuchtet und der Austausch mit anderen betroffenen Eltern wirkt erleichternd. Oft stellen sich Parallelen dar, die gemeinsamen Lernaufgaben für alle Beteiligten zeigen sich deutlich. Ein regelmäßiger Austausch in Form einer Selbsthilfegruppe wird angestrebt.

Das Annehmen der großen Herausforderung, als Eltern dem verhaltensauffälligem Kind wieder Wertschätzung und Liebe entgegenbringen zu können, ist der erste Schritt zur Neuorientierung im Familiensystem mit festgefahrenen Mustern. Die Akzeptanz, dass diese Kinder „irgendwie anders“ und hochenergetisch agieren, kann wieder zu mehr Verständnis der eigenen und der Situation des Kindes führen. Welche besonderen Fähigkeiten hat mein Kind?

2. Schulung des Umgang mit Gefühlen

„Ausgelaugt und gereizt, an der Grenze der eigenen Handlungsfähigkeit angelangt“- so beschreiben viele betroffene Eltern ihre Situation. „Wie soll ich umgehen mit Aggression und Wut, die in mir aufkommt, wenn mein Kind nicht hört? Mich nicht versteht?“ Oft zweifeln betroffene Eltern und werden traurig über den „Erziehungsmisserfolg“. Auch Scham spielt eine große Rolle.

Unterschiedliche Ansätze bei Mann und Frau = Vater und Mutter = stellen ein erhebliches Konfliktpotenzial durch Konkurenz im Erziehungsstil dar. Wenn die Eltern auch als Paar unter der Stresssituation leiden, kann ein Kommunikationstraining sehr hilfreich sein. Hierbei geht es besonders um das Erkennen, Benennen und Formulieren der eigenen Bedürfnisse mit Hilfe der Gewaltfreien Kommunikation.

Eine Art „Werkzeugkasten für Eltern“ wird erstellt, der es ermöglicht, bei Herausforderungen im Alltag mit ihren Kindern, angemessen und situationsbezogen zu reagieren.

3. Musik- und Klangtherapie

Entspannte Eltern – entspannte Kinder.

Die Klangtherapie fördert eine tief in den Zellen wirksame Entspannung des gesamten Körpers. Mit der Kraft der Ruhe und Besinnung auf sich selbst findet Veränderung statt. Behandlungen mit der Klangliege, mit dem Didgeridoo oder mit der schamanischen Trommel bieten eine wertvolle Möglichkeit, den gesamten Körper in Schwingungen zu versetzen. Deren Frequenzen unterstützen dabei, die Gehirnwellen in einen entspannenden Bereich von etwa 8-12 Hz (Alphazustand) zu bringen. Bei diesem intensiven Körpererlebnis richtet sich die Aufmerksamkeit von Aussen nach Innen. Wenn Gedankenkreisläufe minimiert sind, kann der Verstand zur Ruhe kommen.

Die Klangliege ist auf die Grundfrequenz von C# 136,10 Hz gestimmt, was dem Jahreston entspricht, einer höheren Oktave der Umlaufsfrequenz der Erde um die Sonne. In Indien ist dieser Ton der Grundton der Sitar- und Tanpuramusik. Die heilige SIlbe „OM“ wird meist in dieser Tonfrequenz gesungen und auch das Herzchakra (Anahata-Chakra) resoniert mit diesem Ton. Es ist eine ideale Frequenz, um die schnelllebige Hektik des Alltags abzulegen und sich vom Fluss der Schwingungen in die eigene Mitte tragen zu lassen.

Musizieren in der urgesunden Frequenz bei a1= 432 Hz versetzt das „empfindliche Nervenkostüm“ stark geforderter Menschen in einen entspannten Zustand. Intuitiv und freudvoll spielen sie auch ohne musikalische Vorkenntnisse miteinander und machen so die Erfahrung einer anderen Form harmonischer Kommunikation. Nachweislich schwingen die Wellen im Gehirn langsamer, ein Optimum von 8 Hz wird angestrebt. Selbst aktiv und schöpferisch tätig zu sein, erfreut das Herz und die Seele.

Durch meine reiche Erfahrung als Pädagogin erkannte ich aus wiederkehrenden Themen in Elterngesprächen die Problematiken, die alle im Familiensystem betrafen. Sowohl in der direkten Familie, als auch in der Herkunftsfamilie (Eltern der Eltern = Großeltern der Kinder). Bereits ein erstes Gespräch wirkte. Denn diese sensiblen Kinder spüren sehr deutlich, dass sie Beachtung und Aufmerksamkeit bekommen, auch ohne dabei zu sein. Der erleichterte Elternteil hat Verständnis erfahren und nicht wie so oft die Spirale der typischen Handlungsmuster in Gang gesetzt.

Hinter dem Zusammenhang, wird eine Diagnose zweitrangig, denn es handelt sich aus meiner Sicht und Erfahrung um mehr, als um ein problematisches Kind.
Mutig und kraftvoll machen diese jungen Menschen auf Entwicklungschancen für alle Beteiligten aufmerksam.